Der Online-Anbieter Google plant für die Zukunft verstärkte Investitionen im Bereich der erneuerbaren Energien. So bald wie möglich möchte der US-Konzern seine Rechenzentren nahezu frei von CO2-Emissionen und mit Strom aus erneuerbaren Energien betreiben. Der Suchmaschinen-Riese hat große Mengen Ökostrom erworben, um seine Rechenzentren auf ökologischem und resourcenschonendem Wege betreiben zu können.
CO2-Ausstoß senken
vielen Menschen ist Google ausschließlich als Suchmaschine ein Begriff. Doch schon seit längerem versucht das US-Unternehmen, sich neben seiner Suchmaschine weitere Standbeine zu schaffen. So wurde erst kürzlich Google Energy gegründet, mit dem Google als Energieanbieter durchstarten möchte. Den Schwerpunkt setzt der Konzern dabei auf erneuerbaren Energien.
Ein wichtiges Anliegen des Unternehmens ist es, seine Schadstoffbilanz zu verbessern und die Emission von CO2 weitestgehend zu minimieren. Durch den Abschluss von Verträgen mit Stromanbietern wie NextEra Energy und die Sicherung so genannter Emissionszertifikate soll dieses Ziel langfristig erreicht werden. Emissionszertifikate wurden im Jahr 2005 von der Europäischen Union gesetzlich eingeführt, um die CO2-Emission von Unternehmen zu verringern.
Nachhaltigkeit wird bei Google groß geschrieben
Google möchte einen Beitrag zu Etablierung erneuerbarer Energien leisten. Der Konzern ist zum Beispiel an einem Windpark beteiligt und unterhält in Kalifornien ein eigenes Kraftwerk zur Erzeugung von Solarstrom.
