Donnerstag, Juli 08th, 2010 | Autor: admin

Nach einem Bericht der Financial Times Deutschland möchte der neue E.ON-Chef Johannes Teyssen das deutsche Energieunternehmen grundlegend umstrukturieren. So soll der Konzern künftig in fünf Haupteinheiten eingeteilt werden. Zudem werden laut den Plänen von Teyssen die Tochtergesellschaften E.ON Energie München und E.ON Ruhrgas in Essen an Bedeutung verlieren.

Teyssen hatte bereits zwei Wochen nach seinem Amtsantritt im Mai den Vorstand des Stromkonzerns ausgewechselt. Nun sollen die veralterten Strukturen des größten deutschen Stromanbieters modernisiert werden. In Zukunft soll die Unternehmensleitung stärker von der Konzernholding Düsseldorf aus übernommen werden.

Bereits kurze Zeit nach seinem Dienstantritt verkündete E.ON-Chef Teyssen, dass er den Konzern stärker für die internationalen Energiemarkt rüsten wolle. So orientierte er sich zum Beispiel bei der Erneuerung des Vorstandes stärker am operativen Geschäft. Nun existiert ein Vorstand, welcher sich um die Strom- und Gasproduktion kümmert. Ein weiterer Vorstand ist hingegen für den Vertrieb zuständig.

Nun plant Teyssen eine umfassende Umstrukturierung des gesamten Konzerns nach diesem Vorbild.

So soll das Energieunternehmen künftig in fünf Einheiten untergliedert werden. Dies sind die Einheiten Kraftwerke, Gasbeschaffung, Handel, erneuerbare Energien und Energieforschung. Die Serviceabteilungen Personal, IT und Einkauf werden zusätzlich geschaffen.

Kategorie: Allgemein
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