Dienstag, März 09th, 2010 | Autor: admin

Wie bei jedem Bauprojekt, dass Gemeinden, Dörfer oder Städte betrifft gibt es auch beim geplanten Bau einer Biogasanlage zahlreiche Gegner, die Gestank, Lärm und eine höhere Verkehrsbildung befürchten. So oder so ähnlich lauten die Bedenken immer, wenn es um den Bau einer Biogasanlage geht, obwohl Anlagen, die Bereits mehrere Jahre in Betrieb sind gezeigt haben, dass diese Bedenken völlig unbegründet sind.
Natürlich kann man die Bedenken teilweise nachvollziehen, da die nachwachsenden Rohstoffe in den Biogasanlagen in einem Vergärungsprozess zu Gas umgewandelt werden. Das Gas wird dann in Strom und Wärme umgewandelt werden und versorgt die Haushalte der Region mit Energie, die bei der Erzeugung kein CO2 produziert und deshalb sauber ist. Das ist den Anwohnern im ersten Moment jedoch egal und sie protestieren gegen die Anlage, weil die ja so viel Gestank verbreiten wird. Tatsächlich wird bei der Umwandlung des Gases in Wärme und Strom Lärm erzeugt und durch das Beschaffen der Rohstoffe kommt es auch zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen, so schlimm wie es im Voraus klingt ist es dann letztendlich aber doch nicht und die Protestierenden machen im wahrsten Sinne des Wortes „viel Lärm um nichts“.
Der Geruch erinnert an einen Bauernhof, das Blockheizkraftwerk, dass das Gas in Strom und Wärme umwandelt ist kaum hörbar, auch nicht für die unmittelbaren Anwohner und die Sattelschlepper, die die Rohstoffe liefern fahren bloß einmal im Jahr. Dadurch relativieren sich die Bedenken und der Nutzen der sauberen Energie überwiegt am Ende.
Im Mönchengladbacher Süden, wo eine solche Biogasanlage geplant ist werden die Einwohner sich wohl doch noch mit der Biogasanlage arrangieren und in ein paar Jahren über die anfängliche Aufregung herzhaft lachen können. So war es zumindest in Wasserberg, wo bereits seit fünf Jahren eine Biogasanlage läuft und wo die Bewohner anfangs auch gegen diese protestierten. 

Kategorie: Allgemein
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